Primarstufe und etwas mehr ...

INITIATIVE DIGIKOMP4

http://aufgabensammlung4.digikomp.at

 

LEHRBUCH
DIGITALE MEDIEN IN DER GRUNDSCHULE

 

INFORMATIK, EIN KINDERSPIEL (Universität Klagenfurt)
http://informatik-ein-kinderspiel.jimdo.com


ZAUBERSCHULE  (OCG Österreich)

https://www.ocg.at/de/wizik


TECHNIK BASTELN
http://www.technikbasteln.net

 

PROGRAMMIEREN IN DER VOLKSSCHULE (Juni 2016)
Bericht in der Zeitung HEUTE

 

 

 

AKTUELLES AUS DER SCHWEIZ "MEDIEN und INFORMATIK"

http://www.minibiber.ch (PH LUZERN)

 

Broschüre:
http://www.minibiber.ch/images/infolp/Minibiber_InfoLp.pdf

 

 

Thesen zur Grundschule

Quelle: Dissertation Ursula Dopplinger, UNI WIEN
http://othes.univie.ac.at/11827/1/2010-02-06_8355126.pdf

 

Mehrwert eLearning?

Reformen, Diskrepanzen und Schlüsselqualifikationen.

Eine organisations- und bildungssoziologische Prozessevaluation der Implementierung einer Lehr- und Lernplattform

in der Grundschule Niederösterreichs


„Seid vorsichtig mit den Neuheiten. Bemüht euch niemals nur
wegen ihrer Neuheit um sie, sondern wegen der Verbesserung,
die sie für eure Arbeit und euer Leben bringen können. Diese
Verbesserung hängt aber ebensoviel von euch selbst wie von
der Neuheit ab.“ (Freinet, 1998b: 109)

 

1.
E-Learning bietet auf weiten Strecken einen Mehrwert bei der Förderung von
Schlüsselkompetenz der Schüler/innen in der Grundschule, in Abhängigkeit
von der Lehrkraft.

2.
Die flächendeckende Implementierung der IKT in der Grundschule gestaltet
sich aus finanziellen Gründen sehr schwierig und ist einheitlich nicht
durchführbar, weil jede einzelne Gemeinde Schulerhalter ihrer auf
Gemeindegebiet stehenden Volksschule ist und es daher auch keine
einheitliche Finanzierung der Schulen gibt.

3.
Die Computerkompetenz der Lehrkräfte in der Grundschule (nur in der Grundschule? Anmerkung MP) reicht bei weitem noch nicht aus, effizient und zielführend die IKT in der Grundschule (wieder: nur in der Grundschule?) zu implementieren.

4.
Lehrkräfte kleiner Schulen, die primär am Land zu finden sind, erweisen sich
gegenüber Irritationen bei der Implementierung von Reformen weniger leicht
irritiert als Lehrkräfte großer Stadtschulen und sie sind auch bezüglich
eLearning mehr begeistert als ihre Kolleginnen in der Stadt.

5.
Männliche Lehrkräfte nehmen eine sensiblere und kritischere Haltung
gegenüber Reformen ein und laufen deshalb auch schneller Gefahr,
demotiviert zu werden.

6.
Schulleiter nehmen bei der Steuerung von Projektverläufen und der Motivation von Lehrkräften eine zentrale Rolle ein.

7.
Das Klassenlehrersystem läuft den für Reformen notwendigen Figurationen
der Lehrkräfte entgegen.

8.
Bei der Umsetzung von Reformen können im Schulsystem zu viele
Interessensgruppen mitbestimmen. Durch die Interessenskämpfe kommt die
notwendige Machtbalance immer wieder aus dem Gleichgewicht, was eine
Reformumsetzung lähmt.

9.
Die Geschichte des Bildungswesens zeigt uns, dass große Reformen nur mit
einer sehr starken Ausübung von Macht geschehen können, was aber keine
Nachhaltigkeit mit sich bringt. Umgekehrt ist eine erfolgreiche und nachhaltige Implementierung von Reformen im Laufe der Geschichte immer in kleinen Schritten, die den von den Reformen betroffenen Menschen verständlich waren, geschehen.

10.
Da es für das konkrete Unterrichtsgeschehen keine objektiven Kriterien geben kann, wird es auch immer Diskrepanzen in den Bildungs- und Ausbildungszielen geben müssen, die im Interesse eines Minimalkonsenses vage formuliert sein müssen.

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