(Digitale) Medienbildung

Breites Bündnis für Medienbildung
Horst Niesyto
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Deutschland

Das Medienpädagogische Manifest wurde 2009 von zentralen medienpädagogischen Einrichtungen in Deutschland veröffentlicht und von über 1.300 Personen und Organisationen unterzeichnet. Es fordert eine breitenwirksame und nachhaltige Förderung von Medienkompetenz, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei einem selbstbestimmten, reflektierten und sozial verantwortungsvollen Umgang mit (digitalen) Medien zu unterstützen.
Ausgehend von diesem Manifest erarbeiteten 2011 über 400 Fachleute aus Bildung und Wissenschaft auf dem Medienpädagogischen Kongress in Berlin konkrete Forderungen und Handlungsempfehlungen. Der Beitrag „Wozu Medienbildung?“ skizzierte auf dem Kongress die aktuellen Herausforderungen und Aufgabenstellungen der Medienbildung und setzt sich kritisch mit unterschiedlichen strategischen Konzepten zur Medienkompetenzförderung auseinander.
med-breites-buendnis.pdf
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Keine Bildung ohne Medien!
Medienpädagogisches Manifest

Die Verschmelzung der alten und der neuen Medien, ihre zeit- und ortsunabhängige Verfügbarkeit (Laptop und Handy) sowie der Zugriff zum Internet eröffnen den Menschen neue Lern- und Erfahrungsbereiche. Medien bieten Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und zur kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe. Darüber hinaus liefern Medien wichtige Deutungsangebote, Identifikations-, Orientierungs- und Handlungsräume. Sie sind eine kontinuierlich verfügbare Ressource für Identitätskonstruktionen von Heranwachsenden. Gleichzeitig bringen sie auch neue Entwicklungs- und Sozialisationsprobleme sowie gesellschaftliche Risiken mit sich. Diese reichen von ethisch fragwürdigen Medienangeboten über soziale Benachteiligung bis hin zu fahrlässigen Formen des Umgangs mit (digitalen) Medien. Gerade der Umgang mit persönlichen Daten in der Internetkommunikation offenbart in letzter Zeit gravierende Fehlentwicklungen.
med-keine-bildung-ohne-medien.pdf
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Leben in digitalen Welten: Vom User zum Digital Citizen
Heinz Moser
PH Zürich
8090 Zürich

In diesem Aufsatz wird die These vertreten, dass wir nicht nur User von Handys, Internet, Web.2.0 usw. sind. Vielmehr müssen wir uns zu-nehmend als „Digital Citizens“ bezeichnen, nämlich als Bürger in einer digitalen Gesellschaft. Diese These soll im Folgenden erläutert werden. Sie bezieht sich im vorliegenden Text primär auf die Veränderung des Alltags durch digitale Medien. Vor allem im Schlussteil werden die Konsequenzen dargestellt, welche die Leitidee eines „Digital Citizen“ für Schule und Unterricht hat.
med-digital-citizenship.pdf
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Kein Kind ohne digitale Kompetenzen!
Das digi.komp8-Konzept:
Wie eine solide Basis an digitalen Kompetenzen an allen Neuen
Mittelschulen in Österreich sichergestellt werden kann

Thomas Nárosy
NMS E-Learning-Koordination in Österreich im Auftrag des BMUKK
edugroup GmbH | Projektzentrum für eEducation und digitale Kompetenzen
Schulerstraße 1-3/I/49
1010 Wien

Die Community der E-Learning-Koordinator/inn/en der Bundesländer und des Bundes haben gemeinsam im Rahmen der NMS E-Learning-Steuergruppe und in Abstimmung mit der eLSA-Community beschlossen, die E-Learning-Entwicklungsarbeit an allen Neuen Mittelschulen auf die Basis des digi.komp8-Kompetenzmodells der vom BMUKK beauftragten digi.komp-Arbeitsgruppe zu stellen. Diese Entscheidung geschah nach reiflichen Überlegungen, in deren Verlauf eine Fülle an Studien, politischen Dokumenten wie auch praktischen Erfahrungen der letzten Jahre in das sog. digi.komp8-Konzept eingeflossen sind. Das digi.komp8-Konzept, das u.a. auch den Empfehlungen des Nationalen Bildungsber
med-kein-kind-ohne-digikomp.pdf
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Evaluation des österreichischen Referenzmodells für digitale Kompetenzen
Stefan Welling, Ines Averbeck, Julia Renke
Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib)
Am Fallturm 1
28359 Bremen

Bereits seit einiger Zeit arbeitet in Österreich eine Arbeitsgruppe im Auftrag des Bundesmi-nisteriums für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk) an einem Referenzmodell zur Festle-gung von Kompetenzen im Umgang mit den digitalen Medien in der Sekundarstufe 1 aller Schulformen. Konkret werden Kompetenzen festgelegt, die Schülerinnen und Schüler erwor-ben haben sollen, wenn sie die 8. Klasse beendet haben und damit in der Regel ca. 14 Jahre alt sind.
med-evaluation-kompetenzmodell.pdf
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